Mehr Geld im Portmonee wünscht sich jeder Deutsche, doch nur wenige sind wirklich bereit, dafür entsprechende Opfer zu bringen. Argumentiert wird häufig mit einem zu geringen Einkommen, das die Bildung von Rücklagen und den Vermögensaufbau sabotiert. Doch wie Untersuchungen zutage gefördert haben, ist der Sparwille weitestgehend unabhängig von dem individuellen Einkommen. Immerhin schaffen es manche Haushalte trotz eines unterdurchschnittlichen Haushaltseinkommens von 1000 Euro monatlich dennoch dreistellige Beträge unangetastet zu lassen.
Mit anderen Worten: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg und dieser besitzt drei Komponenten:
Ausgaben können in allen Bereichen des Lebens reduziert werden, etwa bei Handy- oder Internetverträgen, bei Konsumgütern, bei Essen und Trinken, der Zahl der Urlaube, der Fortbewegung, der Miete, bei Versicherungskontrakten oder auch bei der Energieversorgung.
Strategisch gesehen gehen viele Personen, die ihre Sparquote erhöhen und langfristig Vermögen aufbauen wollen, die Sache falsch an und versuchen, das Pferd von hinten aufzuzäumen. Zunächst wird versucht, an der Stellschraube der Einnahmen zu drehen, obwohl sich dies meist erheblich schwieriger gestaltet, als die Ausgaben zu reduzieren. Wer letztere auf ein zum Leben notwendiges Mindestmaß beschränkt, muss sich häufig eingestehen, dass jahrelang Potenzial verschenkt worden ist.
Was höhere Einnahmen anbelangt, so ist der Weg aus den unterschiedlichsten Gründen steiniger. Möglichkeiten, die genutzt werden können, sind z.B.:
Wer den notwendigen Mut aufbringen kann und eine gute Geschäftsidee hat, kann sich selbstverständlich ebenso selbständig machen. Der Benefit: Die Verfolgung eigener Träume geht unweigerlich mit einem Boost in Sachen Arbeitsmoral und Selbstvertrauen einher.
Gute Investments verlangen einen nachhaltigen Willen, da sie sich meist über Monate, Jahre oder Jahrzehnte hinziehen. Abstand genommen werden sollte heutzutage davon, das Geld auf dem Girokonto, Sparbuch oder im Safe versauern zu lassen, wo es sich nicht vermehren kann und aufgrund der Inflation sogar kontinuierlich an Wert verliert.
Besser ist, beispielsweise in Festgeld, Aktien bzw. Fonds, Immobilien oder renditeträchtige Sachwerte zu investieren, ohne sich dabei zu verspekulieren. Wer es risikoreicher mag, dem steht additiv der Weg in die Welt der Kryptowährungen oder als Investor in aufstrebende Startups offen.
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