Ein professioneller Pokerspieler kann von seinen durchschnittlich beim Spiel erwirtschafteten Gewinnen leben. Er führt dauerhafte Spielanalysen durch und baut seine Fähigkeiten im Spiel so gut es geht aus.
Ein einfaches Pokerface ist für das erfolgreiche Spiel längst nicht ausreichend. Um die Freude des Pokerspiels langfristig mit Gewinnen zu verknüpfen, bedarf diverser weitere Eigenschaften und großer Charakterstärke.
Eine dieser Eigenschaften ist Disziplin. Nicht jede Hand kann gewinnen und wer sich von kleineren oder manchmal auch größeren Rückschlägen entmutigen lässt, der hat auf lange Sicht keine großen Chancen auf Erfolg im Poker. Besonders bei Gegnern, die auf einem ähnlichen oder gleichen Level pokern, kann Disziplin der ausschlaggebende Punkt für Sieg oder Niederlage sein.
Was eigentlich selbstverständlich, aber besonders für Online-Spieler dennoch schwierig ist, ist den Fokus auf dem Spiel zu halten. Jegliche Ablenkung, sei es durch das Geschnatter eines nebenher laufenden Fernsehers zu Hause oder Hintergrundgeräusche im Casino, kann zum Verlust des Spiels führen. Aus diesem Grund sind erfolgreiche Spieler stets voll auf das Spiel konzentriert und trotzdem jeder Ablenkung.
Ein erfolgreicher Pokerspieler ist mutig. Die meisten Profi-Spieler müssen Phasen durchlaufen, in denen einfach nichts gelingen will. Gerade dann ist wichtig, auch wenn es schwer fällt, weiterhin Risiken einzugehen. Und sei es nur, um dazu zu lernen.
Zu guter Letzt geht beim Pokern nichts über ein gesundes Selbstvertrauen. Ein guter Pokerspieler traut sich selbst zu, die anderen Spieler schlagen zu können, schätzt seine Fähigkeiten aber gleichzeitig realistisch ein. Ein überzogenes Selbstvertrauen, das meist mit einer verschobenen Selbstwahrnehmung verbunden ist, wirkt auf andere nicht nur äußerst unsympathisch, sondern führt beim Pokern auch leicht zu Übermut und schlussendlich dem Verlust von Geld. Daher ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt, um ein angenehmes Mittelmaß zwischen überzogener Selbstliebe und vernünftigem Selbstvertrauen zu finden. Letzteres kann zum Beispiel durch das Setzen von kleineren Zielen gestärkt werden, die mit etwas Arbeit und Fleiß leicht erreicht werden können.
Dinge in der Theorie zu lernen ist zwar nicht schlecht, Praxiserfahrung aber besser. Deshalb ist es interessant und wichtig darauf zu hören, was Profi-Spieler angehenden Spielern mit auf den Weg geben möchten. Spannend dabei ist, dass diese Hinweise und Tipps sich teilweise nur sehr indirekt auf das Pokern beziehen.
Wer keine Leidenschaft für das Pokern empfindet, der kann sich gleich ein anderes Hobby suchen, das ihm mehr Freude bereitet. Es ist wichtig, sich nur auf die Entscheidungen zu konzentrieren, die man tatsächlich treffen kann. Viele Faktoren, wie etwa die Karten oder das Verhalten der Gegenspieler sind nicht beeinflussbar. Umso wichtiger ist es, selbst immer die richtigen und besten Entscheidungen zu treffen.
Poker online ist ganz nett, aber deutlich einfacher als gegen Gegner aus Fleisch und Blut zu spielen.
Wenn man in einer Spielbank pokert, bekommt man:
Der wohl wichtigste Tipp für Einsteiger und Spieler, die erfolgreich pokern möchten, stammt vom Poker Million Champion 2007, Joe Beevers. Er weist darauf hin, dass das Pokern kein Beruf fürs Leben ist und ein vernünftiger Hintergrund mit Schulabschluss, Berufsausbildung und festem Job an erster Stelle stehen sollte. Für ihn ist wichtig, dass auch erfolgreiche Spieler das Pokern stets als Nebeneinkommen betrachten sollen und den Lebensunterhalt nicht vom Spiel abhängig machen.
Bei all diesen Hinweisen, notwendigen Eigenschaften und Tipps ist eines unerlässlich: Wer ein erfolgreicher Pokerspieler sein möchte, der braucht Kapital (oder einen Sponsor). Ohne Startkapital wird der Versuch, ein professioneller Pokerspieler zu werden, aufgrund regelmäßiger Verluste schnell scheitern.
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