„Von den sieben Todsünden ist Neid die dümmste. Wer auf andere neidisch ist, fühlt sich deswegen nicht besser, sondern schlechter. Das ist bei Völlerei anders – ganz zu schweigen von Wolllust.“ Warren Buffett
„Neid“, haben Sozialwissenschaftler herausgefunden, korreliert mit Depression, Unglücklichsein und geringem Selbstwertgefühl. Neid ist kein gutes Gefühl. Das unterscheidet ihn von manchen anderen sogenannten Todsünden. Der Neider leidet regelrecht unter dem Glück und Erfolg seiner Mitmenschen. Ihm geht es schlecht, weil es anderen gut geht und ihm geht es besser, wenn es anderen schlecht geht, denn dann empfindet der Neider Schadenfreude. Manche Menschen behaupten, es gebe auch gutartigen Neid, der die Menschen motiviert und anstachelt, sich mehr anzustrengen. Sie verwechseln Neid mit Be-gehren und Bewunderung. Neid ist eine zutiefst destruktive Emotion, die weniger auf die eigene Besserstellung zielt als auf die Schlechterstellung des Beneideten. Wer neidisch ist, weil sich der Nachbar einen Mercedes gekauft hat, wird diesen Neid nicht unbedingt verlieren, wenn er sich selbst auch einen kauft. Wenn der Nachbar jedoch gezwungen wird, weil er finanzielle Probleme hat, seinen Mercedes zu verkaufen oder wenn ein anderer den Mercedes des Nachbarn kaputt macht, dann verschwindet der Neid auf den Nachbarn.
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