Es gibt viele Gründe, die für die Umwandlung einer GmbH in eine AG sprechen:
die Kapitalbeschaffung wird erleichtert, die Mitarbeiterbindung erhöht und der Gang an die Börse ermöglicht. Für die meisten Unternehmen stellt die bankenunabhängige Sicherung des Kapitalbedarfs den zentralen Vorteil dar. Da Anteile in Form von Aktien an Kapitalanleger und Mitarbeiter ausgegeben werden können, lässt sich der wachsende Kapitalbedarf einer Expansion leichter und unkomplizierter decken. Zudem kann durch die Erhöhung des Eigenkapitals eine kreditgebundene Fremdfinanzierung durch Banken vermieden werden.
Der zweitwichtigste Grund für die Umwandlung in eine AG ist die Mitarbeiterbindung. Wenn Mitarbeiter das Gefühl haben, in einem Unternehmen mit guten Zukunftsaussichten zu arbeiten hat, sinkt die Gefahr eines Wechsels. Die Beteiligung am Erfolg des Unternehmens immunisiert Mitarbeiter gegen Abwerbeversuche von Konkurrenten, die ihnen „nur“ ein etwas höheres Gehalt bieten. Zudem steigen durch den Aufsichtsrat als unabhängiges Kontrollgremium das Sicherheitsgefühl sowie das Vertrauen der Mitarbeiter. Ein weiterer wichtiger Aspekt für die Mitarbeiterbindung ist die Tatsache, dass eine AG in der Öffentlichkeit ein höheres Ansehen genießt als eine GmbH – und somit als Arbeitgeber deutlich attraktiver ist.
Bild: Sascha Klupp Geschäftsführer INTER Stadt AG