Wir gehen kein Risiko ein, wenn wir Nein sagen. Nein bedeutet oft Wankelmütigkeit im positivem
Sinne. Warum eigentlich? Weil wir mit dem Wort JA zu einem Thema „lockerer“ umgehen.
Es ergibt die Möglichkeit, sich später „herauszureden“ oder sich zu korrigieren. Das NEIN ist oft
wandelfähig und hilft auf dem Weg zum ERFOLG. Wir wollen doch Erfolg haben und weiter
ausbauen. Wir besitzen zu allen Dingen des Lebens eine emotionale Zuwendung, Einstellung oder
Ablehnung. Wir nennen es Wahrnehmungsmechanismus. Erfolgreiche Menschen, so nehme ich an,
können etwas wahrnehmen, dann jedoch das Thema besser ausbuchstabieren. Erfolgreiche
Menschen haken zwar auch viele Dinge schnell ab, wenn es aber in einem anderen Zusammenhang
eventuell als Thema zurück kommt, sehen sie es anders, als eventuell nicht so erfolgreiche
Menschen. Bitte diesen Satz nicht gleich verurteilen, sondern in einer gewissen Tiefe betrachten.
Nochmalige Überlegung ist keine Verschwendung und wir lernen uns selbst besser kennen.
Diese beiden, wie ich sie als schwierige Wörter nenne, erfordern von uns oft eine gewisse
Durchsetzungskraft. Wir sollten uns abgewöhnen, Angst vor Veränderungen oder dem Leiden eines
Beziehungsstatus zu einer anderen Person mit diesen Wörtern Ja oder Nein zu haben.
Wer Nein sagt, muss immer mit Gegenreaktionen rechnen. Genau dies ist es, was erfolgreich macht.
Diese Erwartungshaltung von Gegenreaktionen und dieses dann auswerten hilft für den
Erfolg. Wir
können in den Spiegel schauen und sehen keinen Feigling. Können Jasager dies von sich
behaupten? Ich behaupte, das Nein sagen zwar oft in eine egoistische Ecke geschoben wird, jedoch
als sehr wichtigen positiven Egoismus zu sehen ist, den wir uns angewöhnen sollten, um zufrieden
in den Spiegel zu schauen. Wenn wir von unserem Gegenüber ein Ja oder Nein zu einem Thema
oder einer Frage hören, muss es nicht immer wahr sein. Genau hier beginnt die Schwierigkeit
unseres ICHs, damit umzugehen.