Wer sich an seinem Arbeitsplatz wohlfühlt, ist nachweislich kreativer, arbeitet effizienter und bleibt gesünder. Bereits kleine Veränderungen können die Arbeitsatmosphäre stark verbessern. Mehr Komfort im Büro fördert aber nicht nur das Wohlbefinden von Mitarbeitern – Arbeitgeber, die auf die Gesundheit und Zufriedenheit ihrer Angestellten achten, tun auch etwas für ihr Image.
Helle, großzügig geschnittene Büroräume wirken sich positiv auf die Produktivität aus. Gepflegte Böden und Wände mit geschickt platzierten Farbakzenten – dies können beispielsweise Bilder und Poster sein – sorgen für eine angenehme Arbeitsatmosphäre und wirken auf Mitarbeiter sowie auf Kunden und andere Besucher ansprechend und einladend. Grünpflanzen werten das Büro optisch auf und verbessern zugleich das Raumklima. Zur Beleuchtung können dimmbare Tageslichtlampen eingesetzt werden.
Die Arbeitsbereiche sollten ergonomischen Standards entsprechen, um typischen „Bürokrankheiten“ wie Rückenschmerzen, Durchblutungsstörungen oder Sehnenscheidenentzündungen vorzubeugen. So sind beispielsweise höhenverstellbare Schreibtische und Stühle sowie ergonomische Computermäuse und Tastaturen für computergestütztes Arbeiten essenziell. Der Arbeitgeber sollte seine Mitarbeiter ermutigen, etwa alle 40 Minuten eine kurze Pause von der Bildschirmarbeit zu machen und sich in dieser Zeit zu bewegen. Das entspannt die Augen und unterstützt den Kreislauf.
Natürlich kann auch jeder selbst etwas dafür tun, dass er sich auf der Arbeit wohlfühlt. Das fängt bei der Wahl der Kleidung an: Sie sollte Seriosität ausstrahlen, ohne den Träger „verkleidet“ wirken zu lassen – und sie sollte bequem sitzen. Hochwertige Stoffe wie Jersey, Wolle, Viskose, Kaschmir oder Seide sind besonders angenehm zu tragen. Bequemes Schuhwerk ist ebenfalls wichtig, schließlich muss man es einen ganzen Arbeitstag lang darin aushalten.
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