Die Besetzung offener Stellen wird für viele Unternehmen regelmäßig zum Problem. Meist muss es schnell gehen, denn eine vakante Position bremst den Workflow und kostet Geld. In kleineren und mittleren Unternehmen ist oft niemand für die Personalgewinnung zuständig. Dann formuliert die Sekretärin eine Stellenausschreibung und der Abteilungsleiter oder der Chef führen mehr schlecht als recht vorbereitet die Vorstellungsgespräche – je nachdem, wer Zeit hat.
Problem Nummer zwei ist: wo wird der neue Mitarbeiter gesucht? Wer eine solch allgemeine Anzeige auf die Firmenwebsite oder im Trend der Zeit auf Social Media stellt und vielleicht noch beim Arbeitsamt nachfragt, muss sich nicht wundern, wenn sich niemand meldet. Personalmanager schaffen sich ihre Probleme oft selbst, weil sie zu wenig aktiv oder an den falschen Stellen suchen.
Abhilfe können hier Recruting-Tools bieten, die über geeignete Software gezielt Kandidaten im Netz ansprechen, die zur ausgeschriebenen Stelle passen. Mit Hilfe von Online-Formularen wird überdies die Passung des Kandidaten auf die Position überprüft. Die automatisierte Auswertung vereinfacht die Auswahl der Bewerber. Hier kann ein Unternehmen viel Zeit, Nerven und Geld sparen.
Schwierigkeit Nummer drei beim Recruiting ist schließlich das Vorstellungsgespräch. Wer auch immer es leitet, er sollte sich Zeit nehmen und vorbereitet sein. Denn bei einem längerfristigen Job kommt es nicht nur auf formale Qualifikationen, sondern insbesondere auf die sozialen Kompetenzen des Bewerbers an. Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Kontaktfreudigkeit, Leistungsorientierung oder Kreativität behaupten heute alle Bewerber von sich, weil es in jeder Anzeige gefordert wird. Was davon in der Praxis zutrifft, entscheidet über Betriebsklima und Teameffizienz.
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