Wenn es die Möglichkeit gibt, sollte der Arbeitsplatz auf alle Fälle in einem separaten Raum liegen, in dem auch dann ungestört gearbeitet werden kann, wenn im Wohnzimmer der Fernseher läuft oder die Kinder spielen. Als Alternative, wenn die Lautstärke im Raum zu laut wird, empfehlen sich Schallkopfhörern, mit denen die Geräusche von außen nahezu unhörbar sind oder „normale“ Kopfhörer mit einer entspannenden Musikuntermalung.
Um sich bei der Arbeit gut konzentrieren zu können, sollte die Temperatur im Arbeitsraum etwa 20 bis 22 Grad Celsius betragen. Zu warme Räume können schnell zu Ermüdungserscheinungen und Kopfschmerzen führen. Die Luftfeuchtigkeit spielt ebenfalls eine wichtige Rolle für die Wohlfühl-Atmosphäre und sollte zwischen 30 und 50 Prozent liegen. Dies kann durch mehrmaliges tägliches Stoßlüften erreicht werden.
Im Büro erinnern einen die Kolleginnen und Kollegen schon aus Eigeninteresse daran, regelmäßig eine Pause einzulegen. Das passiert im Alltag fast automatisch durch ein kleines Schwätzchen oder die gesetzlich vorgeschriebene Mittagspause.
Zusätzlich ist es wichtig, dem Arbeitstag eine Struktur zu geben. Das heißt, es gibt eine klar geplante Beginn- und Endzeit und Tagesziele, die erreicht werden sollen. Diese werden mit einer To-Do-Liste abgearbeitet. Ob auf Papier oder elektronisch, bleibt dabei den eigenen Vorlieben überlassen. Viel wichtiger ist ein guter Aufbau der Liste. In der Mindestform sollte diese die Aufgabe selbst und die Deadline dafür enthalten. Erweitern lässt sie sich durch weitere Felder mit einer Aufwandschätzung, dem Schwierigkeitsgrad, der Priorität und involvierten Arbeitskollegen bzw. Abteilungen.
Als Sonderform bietet sich darüber hinaus eine Not-To-Do-Liste an, auf der festgehalten wird, was am heutigen Tag keinesfalls erledigt wird. Das bietet Schutz davor, sich in unwichtigen Detailaufgaben zu verzetteln und hilft dabei, sich auf die gesetzten Tagesziele zu konzentrieren.
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