Wer sich eine Uhr kaufen will, wird um die Recherche nicht herumkommen. Dabei gilt es, das Ziel im Auge zu behalten! Am besten fokussiert man sich auf zwei, drei Modelle und nicht gleich den kompletten Katalog einer Marke. Man sollte besonders die Materialgeschichte, Referenznummer und stilistische Besonderheiten des Zifferblattes (Schriftgrößen, Wortwahl, Positionierung, etc.) beachten.
Wer bei dem Verkäufer schon anständig prüft, wird bei dem Kauf später auch weniger Zweifel haben. Man sollte die Bewertungen bei den gängigen Seiten wie Trusted Shops oder Google durchlesen, um sich ein Bild über den Verkäufer zu machen: Wiederholen sich Beschwerden und wird auf diese geantwortet? Sind die Kontaktinformationen einfach ersichtlich?
Auch die Präsentation der Uhr selbst ist wichtig. Sind hochauflösende Fotos angegeben? Am besten lässt man sich die Uhr persönlich zeigen, damit man diese sofort überprüfen kann. Marken wie Rolex oder Omega haben beispielsweise Wasserzeichen und Reflektionen in Kristall und Zifferblatt graviert, die es Fälschern erschweren, diese nachzuahmen.
Ob im Freundeskreis, auf Foren oder professionell bei einem Uhrmacher: Zusammen findet man oftmals mehr als alleine. Man sollte deswegen bei Zweifeln immer ein zweites Auge als Beratung heranziehen. Besonders bei Vintage-Uhren und Sondereditionen ist eine Vertrautheit mit den Modellen und der Marke nötig, um eine qualitativ richtige Entscheidung treffen zu können. Ein Uhrmacher kann zudem das Gehäuse öffnen, um einen Blick auf das Uhrwerk zu werfen. Dies ist immer noch der schnellste Weg, eine Fälschung zu erkennen.
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