Beim Kauf achten die meisten auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und Qualität. Gerade bei Businesshemden sind die Männer laut der Untersuchung zu höheren Investitionen bereit. Ein hoher Anteil an Baumwolle zeichnet hochwertige Hemden aus. Experten empfehlen zum Beispiel ägyptische Baumwolle und Sea-Island-Baumwolle aus den USA. Wichtig ist, dass sich der Stoff glatt und weich anfühlt. Gute Hemden bestehen aber oft auch aus Mischungen wie Baumwoll-Leinen oder Baumwoll-Seide. Seidenhemden gehören prinzipiell nicht ins Büro, sondern sind der Freizeit vorbehalten.
Neben der Stoffqualität spielt die Verarbeitung eine große Rolle. Nur wenn diese einwandfrei ist, behält das Hemd auch nach häufigem Waschen seine Form und die Nähe bleiben glatt. Das Muster muss an allen Stellen exakt verlaufen.
Bei den Qualitätsmerkmalen kommt es auf die Details an, zum Beispiel auf das Material, aus dem die Knöpfe bestehen. Perlmuttknöpfe sehen besonders edel aus. Günstige Hemden verfügen dagegen oft über Kunststoffknöpfe. Ein Qualitätshemd hat außerdem Kragenstäbchen, die den Kragen in Form halten.
Während in der Freizeit dem Hemd hinsichtlich Farben, Formen und Muster keine Grenzen gesetzt sind, sind in der Geschäftswelt eher die klassischen, gedeckten Varianten angesagt. Hawaii-Hemden und andere exotische Muster sind als Business-Hemden unangebracht, rosafarbene Exemplare sind zumindest sehr gewagt.
Außerdem gilt: In geschlossenem Zustand sollte zwischen Kragen und Hals noch ein Zentimeter Platz bleiben, damit er einem nicht die Luft wegschnürt. Die Ärmel sollten lang genug sein, damit die Manschetten etwa eineinhalb Zentimeter unter den Jackett-Ärmeln herausschauen.