Neun von zehn Deutschen fühlen sich von ihrer Arbeit gestresst. Zu viele Aufgaben, zu große Belastung, Zeitdruck, mangelnde Anerkennung – infolgedessen leidet jeder Sechste unter Symptomen wie Rückenschmerzen, Lustlosigkeit, Schlafstörungen und Erschöpfung. Ärzte schlagen Alarm, denn: Das alles sind mögliche Anzeichen eines Burnouts.
Damit es gar nicht erst zu einem Burnout kommt, sollte man rechtzeitig auf Warnzeichen reagieren. Wer beispielsweise merkt, dass er keine Energie mehr für Hobbys, Freunde oder den Partner hat, steuert meist geradewegs auf eine psychische Erkrankung zu. In einem solchen Fall sollte man überlegen, wie man sein Stresslevel senken kann. So kann es zum Beispiel bereits helfen, sich bewusst zu machen, dass man nicht immer 100 Prozent geben kann – und dass das völlig in Ordnung ist.
Auch ist es in Ordnung, sich bei der Bitte um Unterstützung Bedenkzeit einzuräumen. So kann man sich in Ruhe überlegen, ob der eigene Terminkalender es hergibt, an dem Projekt mitzuarbeiten, oder ob die Zusatzaufgabe nur mithilfe von Überstunden zu schaffen wäre. In solch einem Fall ist es sinnvoller, die eigene Arbeit ordentlich, dafür mit weniger Stress zu erledigen und sich bei zusätzlichen Aufgaben zurückzunehmen.
Bild: pressmaster/depositphotos.com