Aus dem Magazin

Leslie Mandoki: Wie Visionen die Welt verändern

2 Min.

31.10.2026

Als Leslie Mandoki Mitte der 1970er Jahre nach Deutschland kam, besaß er nur eine einzige Telefonnummer – doch dieser Kontakt wurde zum Startpunkt eines außergewöhnlichen Weges: Hier wurde der aus Ungarn stammende Musiker zum prägenden Teil der legendären Münchener Studioszene und später zum Produzenten weltbekannter Künstler. Heute blickt Mandoki auf mehr als 50 Jahre Musik, Unternehmertum und gesellschaftlichen Dialog zurück. Warum große Ideen wichtiger sind als ein perfekter Karriereplan, hat er uns im Gespräch berichtet.

Leslie, war dir schon früh bewusst, dass du nicht nur ein talentierter Musiker bist, sondern auch ein guter Organisator?

Ich bin gar kein guter Organisator. Das ist ein großes Missverständnis. Ich habe eine Vision und ich bedanke mich dafür, dass Menschen diese teilen. Ich sage immer: »Danke, dass ihr meiner Vision folgt.« Aber eine solche Vision lässt sich nicht mit organisatorischem Talent bewältigen. Man kann eine großartige Ikone wie Ian Anderson von Jethro Tull davon überzeugen, dass er Flöte spielt – aber das ist weder mit Geld zu erreichen noch mit organisatorischem Talent. Man braucht als Musiker den Respekt der anderen. Mit Sicherheit würde niemals eines meiner Bandmitglieder zu einer meiner Ausführungen oder zu einem meiner Songs sagen: »Das ist Bullshit.« Dann würde es würde nicht funktionieren. Das heißt: Ich habe das Glück, dass ich innerhalb meines eigenen Teams – im Vergleich zu unserem Bundeskanzler innerhalb seiner Regierung – einen größeren Respekt genieße und eine sehr starke gemeinschaftliche Akzeptanz für diese Vision habe. Dabei ist natürlich eine gewisse Führungskompetenz gefragt.

Das gesamte Interview »Leslie Mandoki: Wie Visionen die Welt verändern« und weitere spannende Artikel finden Sie in der aktuellen ERFOLG Magazin Ausgabe 06/2026 -> Link

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