Die Schwangerschaft ist eine Zeit der Vorbereitung. Die Familie bereitet sich auf die Geburt und die darauffolgende Zeit mit Baby vor. Viele Mütter stellen in dieser Zeit fest, dass es nicht immer genau die Produkte, Informationen und Möglichkeiten gibt, die sie sich wünschen. Das Feld ist dabei riesig:
Außerdem steht und fällt jedes Geschäftsmodell mit einem Businessplan. Dieser stellt alle Anforderungen, Ziele und finanziellen Aspekte auf und ist eine wichtige Referenz. Egal ob die Gründerin Büroräume mieten oder einen Kredit aufnehmen will – der Businessplan ist die erste Anlaufstelle für alle Fragen rund um die neue Selbstständigkeit. Es gilt also, sich wirklich Zeit für den Plan zu nehmen und ihn detailliert auszuarbeiten. Nur so steht die Selbstständigkeit auf sicheren Beinen.
Zunächst legt die Gründerin fest, welche Ziele sie in fünf Jahren erreicht haben möchte. Dann werden diese Ziele auf Jahresziele heruntergebrochen. Was muss die Gründerin in vier, drei, zwei Jahren erreicht haben, was im kommenden Jahr? Die Planung erfolgt hier immer rückwärts, um das große Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Im dritten Schritt geht es an die Monatsplanung des ersten Jahres. Das Ziel am 1. Februar 2021 ist X. Was muss also bis zum 1. Januar 2021 erreicht sein? Welche Ziele stehen für den 1. Dezember 2020 auf der Agenda? In diesen Schritten werden die ersten zwölf Monate geplant. Im weiteren Verlauf wird dann der erste Monat geplant. Wenn Ziel Y bis zum 1. Februar 2020 erreicht sein soll, wie sehen dann die ersten vier oder fünf Wochen im Januar aus? So werden die einzelnen Teilschritte bis zum großen Ziel immer konkreter und es wird immer einfacher, einzelne Teilziele umzusetzen. Das große Ziel, das vielleicht unerreichbar schien, wird innerhalb kürzester Zeit greifbar. Und kleine Teilschritte lassen sich oft in die tägliche Routine einbauen.
Ein wichtiger Faktor für Mütter und Väter ist die Unterstützung. Das Kind steht immer an erster Stelle, muss also stets gut versorgt sein. Erst dann kommen Haushalt, Partnerschaft und Jobs. Das heißt, dass der Vater sich um das Kind kümmert, wenn die Mutter arbeitet. Auch Großeltern, Tanten und Onkel können eingespannt werden, um der Mutter Freiraum für den Job zu schaffen. Ab einem gewissen Punkt kann das Kind zudem in einer Kindertageseinrichtung oder von einer Tagesmutter betreut werden. Mit sechs Jahren kommt es dann in die Schule. Wichtig: Mütter müssen kein schlechtes Gewissen haben, wenn sie ihr Kind durch Verwandte oder in einer Kita betreuen lassen, um Zeit für den Job zu haben. Ganz im Gegenteil: Finanzielle Unabhängigkeit ermöglicht es der Mutter, langfristig mehr Zeit mit ihrem Kind zu verbringen. Als Familie gilt es, zusammenzuhalten und allen Familienmitgliedern ein erfüllendes Berufsleben zu ermöglichen. Dann kommt der Erfolg fast von allein.
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