Einer der bekanntesten FItness-Berufe ist der Job als Personal Trainer. Als solcher begleiten die Fitnessprofis einzelne Kunden individuell. Sie erstellen ein Sportprogramm, erarbeiten individuelle Ernährungskonzepte und helfen beispielsweise bei der Ernährungsumstellung. Personal Trainer brauchen vor allem sehr umfangreiches Know-How, das sich in erster Linie auf die Bereiche Sport und Ernährung konzentriert. Dafür haben sie sehr gute Verdienstmöglichkeiten. Selbst ein Berufseinsteiger kann mit einem Stundensatz von 75 bis 100 Euro rechnen.
Die höchsten Verdienstmöglichkeiten bieten sich dabei den Personal Trainern, die selbständig arbeiten und die Konditionen mit den Kunden individuell aushandeln. Wer Erfahrung sammeln möchte und dafür auch ein geringeren Einkommen in Kauf nehmen kann, arbeitet am besten zunächst in einem Fitnessstudio.
Wer sich seine Zeit frei einteilen möchte und obendrein kein Problem damit hat, dass ihm tausende Menschen beim eigenen Training über die Schulter schauen, kann sich als Fitness-Youtuber versuchen. Fitnessvideos auf Youtube sind gefragt, doch die Konkurrenz ist stark. Zwischen all den Fitness-Youtubern werden gute Ideen und Engagement gebraucht.
Die Verdienstmöglichkeiten sind vielseitig, wobei die meisten Einnahmen durch Affiliate-Links entstehen. Um mit der eingeblendeten Werbung Geld zu verdienen, wird eine hohe Zahl von Abonnenten gebraucht. Diese sollte sich in der Regel schon zwischen 50.000 und 100.000 bewegen. Vorher zahlen viele Firmen kaum attraktive Werbegelder.
Deutlich klassischer ist die Arbeit als Fitnesscoach im Studio. Die Fitnessgruppenleiter organisieren eigene Kurse und halten diese vor einer Gruppe ab. Sie sind meistens festangestellt und haben dadurch ein sicheres Einkommen. Wie hoch das Einkommen ist, hängt unter anderem davon ab, wie gefragt ihre Kurse sind und welche Erfahrung sie mitbringen.
Fitnesskurs-Leiter sind prinzipiell Experten auf ihrem Gebiet und haben zudem kein Problem, eine ganze Gruppe mitzureißen. Die Höhe der Einnahmen ist hier unter anderem davon abhängig, wie viele Teilnehmer wirklich für den Kurs gewonnen werden können. Oft sind die Gebühren für den einzelnen Teilnehmer nämlich eher gering, sodass es durchaus wichtig ist, eine hohe Teilnehmerzahl zu erreichen.
Bild: Depositphotos.com/VitalikRadko