Es gibt verschiedene Möglichkeiten, neues Vermögen aufzubauen. Eine Variante sind thesaurierende Fonds, bei denen die Erträge allerdings nicht regelmäßig benötigt werden sollten. Normalerweise wird das Geld bei den Fonds in Wertpapieren investiert, sodass es zu regelmäßigen Dividenden kommt. Bei der Thesaurierung wird das Geld dagegen erneut angelegt, wobei es nicht nur klassische Fonds, sondern auch ETFs sein können.
Wer sich für Fonds in Wertpapieren entscheidet, kann zwischen zwei verschiedenen Kategorien wählen.
Auch thesaurierende Sparpläne werden mittlerweile von einigen Anbietern angeboten. Dabei muss der Anleger beispielsweise gerade einmal 25 Euro anlegen pro Monat und kann das Kapital damit breit streuen. Gerade Kleinanleger profitieren von dieser Methode, bei der meistens in ETFs investiert wird. Je nachdem, für welchen Anbieter sich ein Anleger entscheidet, werden die Gewinne aus den Sparplänen automatisch wieder neu angelegt, sodass ohne viel Aufwand die thesaurierende Form ideal ist, um langfristig Geld anzulegen und zu vermehren.
Es gibt einige Vorteile, die für die Thesaurierung im Allgemeinen sprechen. Steuerlich ist diese Methode einfacher und generell für den Anleger sehr bequem. Der Kostenfaktor ist niedrig und auch der Zinseszins-Effekt zählt zu den Vorteilen.
Nachteilig an der Thesaurierung sind dagegen die Einschränkungen, die Anleger bei den Erträgen hinnehmen müssen. Generell sind thesaurierende Anlagen weniger spekulativ und auch die Weiterentwicklung wird von Experten als eher beschränkt eingestuft.
Dennoch: Wer einmal investieren und sich anschließend nicht weiter um seine Anlage kümmern möchte, ist mit thesaurierenden Fonds oder ETFs an der richtigen Adresse. Möchte ein Anleger allerdings auf das Geld zugreifen, müssen die Anteile am Fonds wahlweise verkauft oder zurückgegeben werden. Das kann gerade bei neuen Anlagen oder Umschichtungen durchaus zu einem Problem werden.
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