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Wenn Erfolg nicht reicht: Bianca Heinicke über Reichweite, Verantwortung und den bewussten Neustart

Lange Zeit prägte Bianca Heinicke die sozialen Medien, ehe sie sich abrupt aus der Öffentlichkeit verabschiedete. Heute richtet sie ihren Fokus auf Selbstbestimmung, Verantwortung und ein bewusstes Leben. In ihrem ersten eigenen Buch setzt sie sich kritisch mit gängigen Erfolgsbildern, Konsum und gesellschaftlichen Erwartungen auseinander. Bekannt wurde Heinicke durch ihren YouTube-Kanal BibisBeautyPalace, der sie früh zu einer der erfolgreichsten Unternehmerinnen der deutschen Social-Media-Branche machte. Im Interview spricht sie darüber, wie ihre Karriere begann, wann aus Leidenschaft ein Business wurde und warum sie sich entschieden hat, ihren persönlichen und beruflichen Weg grundlegend neu auszurichten.

Bianca, als du damals mit Social Media angefangen hast, wie bewusst war diese Entscheidung? Und hattest du konkrete Ziele?

Mein Ziel war es damals, einfach Spaß zu haben und irgendwas mit meinem damaligen Partner zusammen zu machen, so hobbymäßig. Und das hat sich einfach mit der Zeit ergeben. Und irgendwann wurdest du damit erfolgreich. An welchem Punkt hast du gemerkt, dass das jetzt plötzlich ein Business geworden ist? Ich habe es gemerkt, als ich die ersten 300 Euro damit verdient habe. Dann dachte ich: »Krass, das ist so, als würde ich einen Nebenjob machen«.

In welcher Lebenssituation warst du damals?

Ich habe damals Sozialwissenschaften studiert und bin für das Studium von Köln nach Siegen gezogen.

Das heißt, deine ursprünglichen Karrierepläne haben sich dann dadurch verschoben?

Das Studium war gar nicht mein Karriereplan. Ich wollte einfach in der Nähe von meinem damaligen Partner sein und brauchte ein NC-freies Fach, was ich studieren konnte. Mein ursprünglicher Plan war es, Kunsttherapeutin zu werden.

Das gesamte Interview »Wenn Erfolg nicht reicht: Bianca Heinicke über Reichweite, Verantwortung und den bewussten Neustart« und weitere spannende Artikel finden Sie in der aktuellen ERFOLG Magazin Ausgabe 02/2026 -> Link

Beitragsbild: Oliver Reetz